Kulturpass
Auch Menschen mit finanziellen Engpässen haben ein Recht auf Kunst & Kultur. Der Kulturpass  macht es möglich. Mit diesem Ausweis erhalten sozial benachteiligte Menschen freien Eintritt in zahlreiche kulturelle Einrichtungen.

„Theater ecce“- community theatre und Zentrum für Community Arts

Was wir verändern wollen und warum:
 
Seit 18 Jahren errichten wir erfolgreich soziale Skulpturen, angesiedelt zwischen Kunst und Sozialem und gesellschaftspolitische, literarische Theater-Aufführungen. Viel Lob und zahlreiche Auszeichnungen zeugen von der Sinnhaftigkeit und Qualität unserer Arbeit. 
 
Die Früchte dieser Arbeit sind aber – abseits der öffentlichen Erfolge - mit unserer derzeitigen Basisstruktur nicht mehr zu ernten, weil uns die Kapazitäten dazu fehlen. Wir brauchen dringend - zusätzlich zu den vorhandenen Projektmitteln - eine dauerhafte, schlanke personelle wie räumliche Infrastruktur. 
 
Wir machen weitum gelobte Projekte – jedoch fehlt uns die Kapazität, Tourneen zu organisieren, Aufführungen zu verkaufen, sinnvolles Marketing zu betreiben, unseren Freundeskreis zu pflegen, zusätzliche Fördermittel zu lukrieren oder unsere Sponsoren zu betreuen. Beinahe alle unsere Kapazitäten fließen derzeit in die künstlerische Produktion und werden dort auch dringend benötigt. 
 
Vernachlässigt wird derzeit auch die Basisarbeit mit den unterschiedlichen „gesellschaftlichen Randgruppen“, mit denen wir uns beschäftigen. All das hat Kapazitätsgründe. 
 
Und auch die erfolgreichen internationalen Kooperationen mit zwei großen Nationaltheatern („Radu Stanca“ Sibiu/Hermannstadt/Rumänien, und „Lessja Ukrainka“, Kiew/Ukraine) stellen uns vor neue Herausforderungen, die ohne diese Infrastruktur nicht mehr zu bewerkstelligen sind.
Konkret meinen wir mit der bescheidenen Basisstruktur vier durchgängig  beschäftigte MitarbeiterInnen (2 Vollzeit- und zwei Haöbtagsstellen) und einen fixen Standort als Arbeits- und Produktionsstätte zusätzlich zu den vorhandenen Produktionsmitteln. Wir sprechen von einem Probenraum für workshops, Kurse, Proben, Seminare und kleine Präsentationen und den nötigen Nebenräumen, nicht von einem neuen Aufführungsraum!
 
Wünschenswert wäre natürlich -gemeinsam mit anderen Initiativen - ein Zentrum für Community Arts. Vorstellbar sind etwa eine inklusive Malwerkstatt, Probenräume für freie Gruppen, Atelierräume, Bildungseinrichtungen, offene Werkstätten, Einzelunternehmen und Betriebe aus dem Bereich der Kreativwirtschaft, ein inklusiv geführtes Lokal usw. in unmittelbarer räumlicher Nähe, bzw. in einem Gebäude. Als Standort käme aus unserer Sicht entweder Lehen oder ein anderer zentraler Ort in Frage.
 
Wir konzentrieren uns jedoch derzeit auf unseren Part - als ersten Schritt - und sind gerne anregender  Partner bei einem solchen Vorhaben.
 
Kontakt:
Magdalena Croll
magdalena.croll@theater-ecce.com