Foto©Doris Wild
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GEGEN DIE LIEBE

von Esteve Soler
 
In sieben voneinander unabhängigen Szenen zeigt Esteve Soler auf skurrile Art den Umgang mit der Liebe in der heutigen Zeit. Egoismus, Hoffnungslosigkeit, Gleichgültigkeit, Konsumhörigkeit, übersteigerte Erwartungen, etc. dominieren das Beziehungsverständnis unserer gegenwärtigen Gesellschaft. Das Individuum ist Ware und Liebe ein Konsumgut.
 
Soler spiegelt uns und unseren Umgang miteinander, indem er alltäglich scheinende Situationen auf komische, groteske und irritierende Sinnbilder reduziert und projiziert – eine zerbrochene Frau, ein Exfreund als Parasit oder ein Paar, das im wahrsten Sinn des Wortes bis zum Hals in „der Scheiße“ steckt. 
 
„If I put today’s society against the ropes it is because I believe that this reflection, this dialogue, is more necessary than ever.“ (Esteve Soler)
 
Das Juwel der Trilogie freilich steuert das heimische Theater Ecce bei. Marie Hoppe gelingt mit „Gegen die Liebe“ eine so liebevolle wie schräge, dabei passgenau kluge Lesart der Kurzszenen in einer verblüffenden, witzig-ironischen Bildlösung, mit Schauspielern, die man selten so diszipliniert und präzise gesehen hat. Diese tolle Stunde ist das Originellste, was derzeit auf Salzburger Bühnen zu erleben ist.
(Karl Harb, Salzburger Nachrichten, 17.2.2014)
 
 
Ensemble: 
Jurij Diez, Gerard Es, Anna Paumgartner, Julia Urban 
 
Ausstattung: Alois Ellmauer
Kostüme: Elisabeth Strauß
Lichtgestaltung: Manfred Eckinger
Inszenierung: Marie Hoppe
Übersetzung: Georg Holzer 
 
Aufführungsrechte beim Theater Stück Verlag

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